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Im Herzen von Chemnitz, der diesjährigen Kulturhauptstadt Europas, ist mit dem Johanniskarree ein zukunftsweisender Gebäudekomplex entstanden.
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Verkleidet mit vorlackiertem und perforiertem Aluminium von Novelis ff2® ermöglicht die dynamische und wellenförmige Fassade ein Spiel von Licht und Schatten innerhalb und außerhalb der Struktur und trägt zur Hauptattraktion des Zentrums bei – dem weltweit größten zylindrischen Salzwasseraquarium.
Neben dem 24 m hohen und 10 m breiten Acrylaquarium des Zentrums, nach dem das Gebäude benannt ist, umfasst das 137.000 m² große Einkaufszentrum Oceania, das im Oktober 2016 eröffnet wurde, 300 Geschäfte, Supermärkte, mehrere Cafés und Restaurants sowie ein Kino.
Stadt: Seraing Land: Belgien Produkte: Chargeneloxiertes Aluminium J57S Anwendung: Fassadenverkleidung Farbe: Champagnergold
Dicke: 2 mm und 3 mm Menge: 6.500 m2 Architekt: Reichen et Robert Associate (Paris) Installation: Metal Yapi (Istanbul)
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Die Architektin Nina Ghorbal von Reichen et Robert Associate wählte Novelis J57S für die 6.500 m² eloxierte Aluminiumfassade. Die eloxierte Qualität erzeugt eine Aluminiumoberfläche mit metallischem Glanz sowie Farb- und Glanzkonsistenz.
Die dreidimensionale Aluminiumfassadenverkleidung steigert das visuelle Interesse. Die Kombination aus Glaselementen und chargeneloxiertem Aluminium mit 2 mm und 3 mm Dicke in der goldenen Champagnerfarbe sorgt für ein lebendiges Spiel von natürlichem Licht und Schatten. Eine zweite Schicht aus abgehängtem, perforiertem Aluminium in derselben Farbe bietet durch die Reflexion von der Außenfassade einen visuellen Höhepunkt von L’Orangerie.
Novelis J57S wurde speziell für die anspruchsvollen Anforderungen moderner Architekturmessen entwickelt. Die chemische Zusammensetzung der Legierung ist so formuliert, dass nach dem Eloxieren ein markantes metallisches Erscheinungsbild erzielt wird. Das Aluminium kann zudem entweder im Tauchverfahren oder im elektrolytischen Verfahren mit Metallsalz eingefärbt werden. Novelis wendet sehr enge Toleranzen auf die J57S-Mikrostruktur an, um die bestmögliche Konsistenz für Farbe und Glanz nach dem Eloxieren zu gewährleisten.
Die wetterbeständigen Eigenschaften von eloxiertem Aluminium haben sich weltweit sowohl für Innen- als auch für Außenarchitekturprojekte bewährt. Das Material ist langlebig und pflegeleicht, zudem nicht brennbar gemäß 96/603/EG und nicht brennbar gemäß DIN 4102.
Darüber hinaus hatte das Architektenteam kreative Ideen für die Konstruktion von L’Orangerie. Die Kombination aus unlegiertem und thermodynamischem Stahl für die Grundstruktur ermöglichte eine hochbelastbare Konstruktion von Fachwerkträgern mit hoher Tragfähigkeit. Mit einer großen Spannweite von etwa 35 Metern wurde die Konstruktion in einer nahegelegenen Produktionshalle vorbereitet, was bedeutete, dass die Stahlträger durch Überquerung der Maas zur Baustelle transportiert werden mussten, wo sie im Gebäudekomplex installiert wurden.
Ein freiliegendes Atrium im Außenbereich sowie eine überhängende Gebäudekante unterstreichen den modernen architektonischen Stil, der sich in den großen strukturellen Dimensionen und der intelligenten Raumnutzung zeigt. Besprechungsräume, ein Auditorium und ein Betriebsrestaurant befinden sich innerhalb dieser inspirierenden Fassade und betonen und fördern den Charakter von CMI.
L’Orangerie erhielt 2016 den European Aluminium Award.